PERSEPHONE

Mit PERSEPHONE kam ich erst so richtig zum Komponieren und Arrangieren, lernte die Tücken der Aufnahmen, den Studio-Alltag kennen – und den Studio-Koller… Die Alben „Atma Gyan“, „Mera Sangeet Kho Gaya“ und „Letters To A Stranger“ fallen in diese Zeit, die sehr lehr- und aufschlussreich war, um mir handwerkliches Geschick anzueignen. Auch die Live-Arrangements waren oft eine Herausforderung, da wir in unterschiedlichen Besetzungen spielten oder mal ein Special mit z. B. Orchester oder kleineren zusätzlichen Ensembles hatten.

Nach langer Zeit erblickte dann „Perle“ das Licht der Welt. Angelehnt an die Novelle „Die andere Seite“ von Alfred Kubin wuchs dieses Werk über ca. 10 Jahre (!). Handwerkliches Highlight fürt mich war dabei die Tatsache, dass ich es selbst gemischt habe – was mich sehr stolz gemacht hat. Bäm!

Ein spannendes, aufregendes, mitreißendes und berührendes Projekt, das mich stets dazu gebracht hat weiter zu wachsen. Als Musiker wie als Mensch gleichermaßen. Mit Veröffentlichung des Albums ziehe ich mich aus PERSEPHONE zurück. Es ist Zeit für mich, weiter zu gehen. Ich wünsche Sonja und den Männern viel Erfolg auf dem Weg, PERSEPHONE weiterhin zwischen den Welten wandeln zu lassen.